Die Band

Vierzehn Musiker, kein Dirigent, kein Chef, ein Mops.

Die Mööpps kennen weder Dirigent noch Chef noch Präsident. Erst nach fast 25 Jahren zwang eine Bank die Band in eine Vereinsform, weil es sonst kein Konto gegeben hätte. Maskottchen ist der Mops.

Mööpps Gruppenbild, 100 Jahre Bürgermusik Luzern, KKL Luzern, 4. Juni 2022

100 Jahre Bürgermusik Luzern, KKL Luzern, 4. Juni 2022 · Foto Bruno Gisi · nicht im Bild: Rudi Renoir Appoldt

Kurzprofil

Von der Fasnachtsformation zur Ganzjahresband

Die Mööpps sind eine Streetband aus der Stadt Luzern. Seit 1995 ziehen sie jedes Jahr an der Luzerner Fasnacht mit einem neuen Sujet durch die Gassen. Was als Fasnachtsformation begann, ist heute eine Band, die das ganze Jahr über spielt: an Firmenanlässen, Jubiläen, Stadtfesten und Privatfeiern, im KKL genauso wie auf dem Pausenplatz.

Besetzung

Vier Trompeten und ein Flügelhorn, Posaune, fünf Saxophone, zwei Sousaphone und Schlagzeug

NameInstrument
Tom SchenkerSchlagzeug
Marc WeibelSousaphon
Raphael CrolaSousaphon
Andy MattlePosaune
Oliver FelderFlügelhorn
Lorenz DeppelerTrompete
Christoph BuobTrompete
Stephan KlauserTrompete
Fabian DominiTrompete
Christian WalkeSopransaxophon
Rudi Renoir AppoldtAltsaxophon
Loris KnüselAltsaxophon
Urs StuckiTenorsaxophon
Christian StoferBaritonsaxophon

Steckbrief

Moopps sg./m. — Mööpps pl./zo.

Pop. 14 · Katalog. 1995

Dämmerungsaktives, geselliges, verspieltes Herdentier. Saisonal und lokal begrenztes Aufkommen im Luzerner Stadtgebiet während einer Woche vor der Fastenzeit. Als charakteristische Wesensmerkmale dürfen eine hohe Affinität zur Musik, sein unbändiger Drang, in andere Rollen zu schlüpfen, und seine Futterplatztreue gelten. Seine bevorzugten Jagdgründe erstrecken sich vom Magdi hin zum Bodu und vom Schweizerhof ins Barbatti.

Der gemeine Moopps wird nicht als Nutztier gehalten, denn seine Werte spielt er gekonnt in der Rolle als Liebhaberobjekt aus. Seine liberalen musikalischen Werte lebt er konsequent aus und entzieht sich dabei jeglicher Taxonomie: «Anarchie vor Opportunismus». Vom Marsch über Ska zur Volksweise hin zum Schwermetall. Unverstärkt, handgemacht und charmant. Mal leise, mal ohrenbetäubend. Aber immer energiegeladen und hochprozentig.